Schatten erkennen

Hast Du ein Bild gemalt, das einfach langweilig aussieht und weist nicht warum? Dann kann es daran liegen, dass der Schatten fehlt. Kommt Schatten dazu, haben wir ein sehr lebendiges Bild.  Es geht nicht einfach nur um Schatten zu malen, sondern der Schatten hat verschiedene Tonwerte von Tief dunkel bis hell dunkel. Schau Dir einfach mal die Gegenstände in Deiner Umgebung an.

Bei diesem Foto kannst Du sehr gut die verschiedenen Tonwerte der Schatten sehen. Schau genau hin wo ist es richtig dunkel, wo sind die Schatten etwas heller.



Beobachten

 Laufe durch den Wald und beobachte den Schatten. Überall kannst Du ihn sehen. Wie sieht er aus und wie verläuft er. Bei den Fotos sind tiefe Schatten gut zu sehen.



Zeichnungen

Um den Schatten noch besser kennenzulernen, nimmst Du Dir ein Blatt Papier und zeichnest mit einem Bleistift einen Gegenstand ab. Durch dieses Abzeichnen lernst Du den Schatten richtig kennen. Dann legst Du Dir ein Tuch oder Stofftasche so hin, dass es Falten wirft, und zeichnest alles genauso ab, wie es da liegt. Achte dabei genau auf die Schatten, wo sind sie dunkler und wo sind sie heller. Wo gibt es einen harten Schatten und wo gibt es einen weichen Übergang. Dabei achtest Du auch auf das Licht. Da wo das Licht direkt drauf scheint, bleibt die Stelle einfach weiß. Am Anfang wird es Dir noch schwer fallen, da es ja auch nicht einfach ist, doch nach einer gewissen Zeit wird es Dir immer leichter fallen. Hier habe ich auf dem linken Foto ein Kissen mir zurechtgelegt und abgezeichnet. Es wurde mit einem weichen Bleistift (B8) gezeichnet.



Schatten mit Acrylfarben

Hast Du dann genug geübt, geht es an die Acrylfarben. Versuche mit Schwarz und Weiß verschiedene Tonwerte zu mischen. Dazu machst Du auf einem dicken Papier oder Aquarellpapier viele kleine Kästchen nebeneinander in denen Du schwarz mit immer mehr Weiß dazu mischst. Durch diese Übung wirst Du feststellen, wie viele unterschiedliche Tonwerte es gibt.