Malen mit Sand

Es gibt zwei Möglichkeiten den Sand auf die Leinwand oder Papier zu bringen, wobei ich die zweite Möglichkeit empfehle.

  1. Vermische die Farbe Deiner Wahl mit Sand gut durch, um anschließend dieses Gemisch auf die leinwand aufzutragen. Dort verteilst Du es so, wie Du es gerne hättest. Der Nachteil dieser Art ist, dass Du alles verbrauchen musst, ansonsten landet der Rest im Mülleimer und das wäre schade.
  2. Du streust den Sand direkt auf die Leinwand, diese sollte vorher flach auf dem Boden oder Tisch liegen. Danach gehst Du mit dem Pinsel in eine Farbe und schiebst dabei den Sand an die richtige Stelle. Der Sand sollte gut mit der Farbe umhüllt sein bevor alles trocknet.


Spiritus Technik

Bestreiche Deine Leinwand mit Farbe. Diese lässt Du trocknen und bringst eine andere Farbe darüber. In diese noch feuchte Farbe gibst Du ein paar Spritzer Spiritus. Am besten machst Du das mit einem Pinsel, den du mit Spiritus tränkst und dann über der feuchten Farbe darüber leicht mit der Hand aufklopfst. Oder Du füllst, falls vorhanden, eine kleine Flasche mit Sprühkopf mit Spiritus. Damit kannst Du ganz einfach auf die Stellen ansprühen, die für Dich in Frage kommen. Jetzt passiert etwas wunderschönes. Es entstehen lauter Kreise oder ähnliche Gebilde die sich immer mehr ausbreiten. Ich bin immer wieder erstaunt, was daraus entsteht. Am besten Du probierst es selber aus.



Folien Technik

Die Folientechnik ist auch wie die anderen Techniken eine sehr schöne, die viel einsetzbar ist. Auch bei dieser Technik sollte die Farbe auf der Leinwand noch feucht sein. Darüber legst Du eine Klarsichtfolie und verschiebst diese so, wie Du es gerne hättest. Beim Verschieben entstehen viele Falten die aber gewollt sind. Wenn alles zu Deiner Zufriedenheit ist, kannst Du die Klarsichtfolie oder Tüte langsam und vorsichtig abziehen. Durch die Falten, die in der Folie war, sind sehr interessante Linien entstanden. Diese Technik kannst Du auch mit der Spiritustechnik miteinander kombinieren.



Kratz Technik

Solange die Farbe noch feucht ist, kannst Du in die Farbe Spuren hinein kratzen. Dazu kann alles benutzt werden, ob eine ausgediente Gabel, der Stiel von Deinem Pinsel oder den eigenen Fingernagel. Es geht alles, was spitzig ist. Um ein interessantes Bild zu gestalten, malst Du über die trockene Farbe eine andere Farbe darüber. Wenn Du dann wieder in diese feuchte Farbe kratzt, erscheint die darunterliegende Farbe. So kannst Du Schicht für Schicht solange weiter machen, bis Du zufrieden bist.



Lasur Technik

Mit den Acrylfarben können schöne Lasurarbeiten erstellt werden. Da die Acrylfarbe sehr schnell trocknet, ist sie dafür sehr gut geeignet. Und so wird es gemacht. Verdünne die Acrylfarben mit viel Wasser oder tauche den Pinsel, (der mit Farbe voll ist), in den Wasserbehälter, um die nun verdünnte Farbe auf die Leinwand zu verteilen. 

Über die Blüte im linken Bild, bin ich mit einer dünnen Lasur darüber. So rückt die Blüte in den Hintergrund.



Spritz Technik

Die Spritztechnik verwende ich persönlich gerne. Dazu gibt es nicht viel zu erklären, da sie recht einfach ist. Nehme dazu Deinen Pinsel mit Farbe und klopfe mit der Hand auf den Pinsel. Du kannst auch eine alte Zahnbürste verwenden die meiner Meinung nach noch besser funktioniert. Probier aus, was für Dich besser ist.



Tupf Technik

Tupftechnik

Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Technik getupft. Das geht natürlich nur, wenn die Farbe, wie kann es auch anders sein, noch feucht ist. Mit einem Küchentuch oder einem feuchten Baumwolltuch wird in die Farbe getupft. Du kannst auch ein zerknülltes Zeitungspapier nehmen und damit die Farbe von der Leinwand abtupfen.